Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Abbruch des Sicherheitstores Eberswalde zu Beginn des neuen Jahres geplant

Ausgabejahr 2020
Datum 16.12.2020

Der Ausbau des Oder-Havel-Kanals (HOW) durch die WSV schreitet kontinuierlich voran. Davon kann man sich bereits im sogenannten Streckenlos E2/F2 überzeugen (siehe dazu auch Pressemitteilung WSA vom 02.07.2020). Ziel der Ausbautätigkeiten, welche auf Grundlage des Bundesverkehrswegeplanes 2030 Projekt 37 stattfinden ist es, die HOW auf eine Wasserstraßenklasse auszubauen um damit die HOW für die klimafreundliche Berufsschifffahrt attraktiver zu machen. Dazu ist auch eine Verbreiterung des Kanalquerschnittes erforderlich.

Die Planungen und Vorbereitungen für die nächsten noch auszubauenden Streckenabschnitte der HOW laufen unterdessen weiter. Dazu gehört auch der Bereich zwischen der Eberswalder Straßenbrücke und der Klosterbrücke, in welchem sich das in den Jahren 1960-62 errichtetet Sicherheitstor Eberswalde befindet. Die 36 m breite Anlage muss den zukünftigen Ausbauarbeiten weichen. Die Maßnahme ist bereits im Jahr 2003 planfestgestellt wurden. Durch eine umfangreiche Dokumentation des verkehrsgeschichtlich wichtigen Bauwerks, kann die Anlage zumindest als 3-D Modell auch dem Abbruch der Nachwelt erhalten bleiben. Der Bau eines neuen Sicherheitstores ist auf Grund der bisher durchgeführten
Nachsorgemaßnahmen an den Dämmen der Wasserstraße und der damit einhergehenden Erhöhung des Sicherheitsniveaus nicht erforderlich. Der Abriss der Anlage wurde an die Firma Büchert GmbH aus Rostock vergeben. Ab Anfang Januar wird der Aushub der 90 t schweren Stahlbauteile erfolgen. In diesem Zeitraum kann es auf den Straßen “an der Wassertorbrücke“ und “ Wassertorbrücke“ in Eberswalde, zu Einschränkungen bei der Befahrbarkeit kommen.